Chronik

Wie ein Veilchen im Verborgenen blüht, so macht sich die Skiabteilung des TSV Ostheim nur hin wieder bemerkbar. Logischerweise im Winter, wenn genügend Schnee die Hänge der Rhön bedeckt, wenn die Lifte laufen und die Loipen gespurt sind.

Dabei ist diese Abteilung schon seit 1936 nachweisbar, als vom TSV Ostheim die ersten Skipioniere am Rothberg – oberhalb der Gemeinde Roth – mutig den steilen Hang hinuntersausten. Sportlehrer Walter Preil, Ski-Übungsleiterin Elfriede Werner (verh. Gunzenheimer), Johannes Werner und Hermann Gunzenheimer gehörten im TSV zu den Pionieren dieser Sportart.
Im Jahre 1971 wurde vom Fuhrunternehmer Oswald Schleicher oberhalb der Thüringer Hütte am Ilmenberg ein Skilift erbaut, der von der Bevölkerung der Vorderrhön bis heute rege genutzt wird. So auch für die Skibegeisterten des TSV Ostheim. Seit den 80er Jahren finden hier immer wieder alpine Wettbewerbe  des TSV Ostheim statt. Parallel dazu bietet der TSV seinen Mitgliedern für die Wintersaison Skigymnastik an, die gut besucht wird. Mehr als ein Jahrzehnt wurde diese Vorbereitungsgymnastik von Volker Gunzenheimer geleitet. Mittlerweile hat Übungsleiter Ali Louzri im Rahmen des Lauftreffs Skigymnastik im winterlichen Programm.

Bis auf den Gipfel des 3450 m hohen Hinteren Brunnenkopfes wagten sich im März 2011 die Skifahrer des TSV Ostheim. Auf der Aussichtsplattform in luftiger Höhe genossen (v. l.) Mike Zehe, Heiko Zehe, Martin Krauß, Volker Gunzenheimer und Markus Hietsch die grandiose Aussicht auf unzählbare Alpengipfel.

Bis auf den Gipfel des 3450 m hohen Hinteren Brunnenkopfes wagten sich im März 2011
die Skifahrer des TSV Ostheim. Auf der Aussichtsplattform in luftiger Höhe genossen (v. l.) Mike Zehe,
Heiko Zehe, Martin Krauß, Volker Gunzenheimer und Markus Hietsch die grandiose Aussicht
auf unzählbare Alpengipfel.

Außergewöhnliche Schneemengen machten es im Jahr 1987 möglich, einen nordischen Volksskilauf vom TSV Sportplatz zu starten, der ins Gries und am Heidelberg entlang führte. Rund 60 Personen begaben sich auf den 10-km-Rundkurs, für den Peter Eckert und Volker Gunzenheimer eine Loipe gezogen hatten.
In unregelmäßigen Abständen fanden immer wieder Skikurse – vornehmlich für Kinder – am Ilmenberg statt. Sie werden bis heute von Volker Gunzenheimer geleitet. Zeitweise stand DSV-Übungsleiter Wolfgang Schulz zur Verfügung. Enkel Carl-Ferndinand Weiß will nun das TSV-Skiteam verstärken.
Zu den Aktivitäten gehörten über viele Jahre Ausflüge ins Kleine Walsertal, ins Schnalstal und ins Pitztal. Hier hatte sich eine recht aktive Gruppe zusammengefunden, die bei diesen meist Wochenendausflügen – viel Spaß bei Geselligkeit und Wintersport fanden.
Im vergangenen Jahrzehnt konnten mit Hilfe zahlreicher Helfer immer wieder Abfahrtsläufe, ja sogar „Stadtmeisterschaften“ am Ilmenberg stattfinden. Eigens angeschaffte Slalomstangen und die großzügige Liftbetreiberfamilie Schleicher machten diese Wettbewerbe an dem kleinen, aber schneesicheren Hang möglich. Vor allem Kinder und Jugendliche sausten mit Begeisterung durch den Stangenwald und sammelten hier ihre ersten Erfahrungen mit den „Brettern“.

Nach wie vor bietet der TSV Skikurse an, sei es für Langlauf oder alpin. Sie haben bislang immer im kleinen Rahmen mit jeweils nur einigen Teilnehmern stattgefunden, sich aber dadurch als recht effektiv erwiesen. Für TSV Mitglieder fallen  – außer Liftgebühren – hierfür keine Kosten an. Ansprechperson für beide Sportarten ist Volker Gunzenheimer, Tel. 09777/518.