Dreikönigsturnier 2017 in Mellrichstadt

 

Der TSV Ostheim gewinnt mit dieser Mannschaft das Mellrichstädter Dreikönigsturnier. Das Bild zeigt: (hinten v. li.) Bastian Reinert (Turnierleitung), Daniel Stockheimer, Philipp Leutbecher, Andreas Mußmächer, Nico Sauer, Coach Matthias Petzold und Turnierleiter Dieter Link; (vorne v. li.) Lukas Hodermann, Florian Fuchs, Torwart Jörg Gunzenheimer, Sören Klee und Benjamin Schneider.

OSTHEIM SETZT SICH HALLENKRONE AUF

Dreikönigsturnier Mellrichstadt. „Just for fun“ – Mit diesem Motto könnte man das 37. Dreikönigs-Fußball-Hallenturnier in Mellrichstadt umschreiben. Dieses sollte nach den Worten von Turnierleiter Dieter Link in der „fußballarmen“ Zeit Spaß machen. Gespielt wurde nach den alten Regeln, also auch mit der Rundum-Bande, die wieder zu knallharten Zweikämpfen führte. Es blieb aber alles im fairen Rahmen und verletzt hat sich auch keiner. Das war das Wichtigste. Die Hallenkrone setzte sich am Ende der TSV Ostheim auf, der im Endspiel mit der SG Hendungen-Sondheim/Grabfeld kurzen Prozess machte, mit 5:2 Toren am späten Abend siegreich blieb.

Vorrunde (1 x 15 min.)

Gruppe A: Hier lieferten sich die Ostheimer mit Gastgeber Frickenhausen/Mellrichstadt ein Kopf-an-Kopf-Duell um den Gruppensieg und den damit verbundenen Einzug ins Finale. Gleich das Auftaktspiel brachte diese beiden Teams zusammen. Ostheim gewann durch Tore von Philipp Leutbecher und Sören Klee. Benjamin Diemer konnte nur noch auf 1:2 verkürzen. Sieben Punkte reichten Ostheim, um ins Endspiel einzuziehen. Geburtstagskind Daniel Stockheimer schoss den Ostheimer Führungstreffer gegen Salz. Er tunnelte Gegenspieler und Keeper. Diese Partie endete 3:3. Eine super Leistung lieferte der Keeper der SG Unterweißenbrunn/Frankenheim II, Tobias Markert, bei der 0:1-Niederlage seines Teams (Tor: Maximilian Henkel) gegen Frickenhausen/Mellrichstadt ab. Er entschärfte einige „Unhaltbare“ und avancierte damit zu einem der besten Torhüter dieses Events. Die Ergebnisse der Gruppe A: Frickenhausen/MET – Ostheim 1:2, Salz – Unterweißenbrunn II 4:1, Ostheim – Salz 3:3, Frickenhausen/MET – Salz 4:2, Ostheim – Unterweißenbrunn II 4:0, Unterweißenbrunn II – Frickenhausen/MET 0:1.

Tabelle der Gruppe A:

1. TSV Ostheim  9:4 Tore/7 Pkt.

2. SG Frickenhausen/MET 6:4/6

3. DJK Salz 9:8/4

4. SG Unterweißenbrunn/Fr. II 1:9/0

Gruppe B:

Kurios verlief die andere Gruppe. Am Ende zog Hendungen-Sondheim/Grabfeld trotz eines negativen Torverhältnisses ins Finale ein. Der Gruppenletzte Bastheim/Rey. verzeichnete dasselbe Torverhältnis wie der Gruppensieger Hendungen. Die SG Unterweißenbrunn/Frankenheim I vergab im letzten Spiel sozusagen den Matchball. Bei einem Sieg über Bastheim/Rey. wäre die Hahner-Truppe ins Endspiel eingezogen, doch sie verlor überraschend gegen die TSG mit 1:3 und  verpasste trotz eines 4:0-Auftaktsieges über Hendungen das Finale. Die Ergebnisse der Gruppe B: U’weißenbrunn/F. I – Hendungen 4:0, Wülfershausen – Bastheim/Rey. 4:1, Hendungen – Wülfershausen 3:2, U’weißenbrunn/F. I – Wülfershausen 2:2, Hendungen – Bastheim 3:2, Bastheim/Rey. – U’weißenbrunn/F. I 3:1.

Tabelle der Gruppe B:

1. SG Hendungen-Sond. 6:8/6

2. TSV-DJK Wülfershausen 8:6/4

3. SG Unterweißenbrunn/F. I  7:5/4

4. TSG Bastheim/Reyersbach 6:8/3

Endrunde (2 x 10 min.)

Spiel um Platz 7: Unterweißenb. II – Bastheim 5:1 Die Vorstellung der zweiten Mannschaft der SG Unterweißenbrunn/Frankenheim verdient bei diesem Turnier Respekt.

Spiel um Platz 5: Salz – Unterweißenbrunn/Fr. I 2:3 Daniel Manger erzielte in diesem spannenden Spiel das Siegtor für die erste Mannschaft der SG Unterweißenbrunn/Frankenheim. Für diese war bei dem Turnier mehr drin.

Spiel um Platz 3: Frickenhausen/MET – Wülfersh. 3:4 nach Neunmeterschießen. Tore reguläre Spielzeit: 1:0 Benjamin Diemer (8.), 1:1 Andree Englert (12.), 1:2 Nico Büttner (15.), 2:2 Nico Müller (16.). Das Spiel wogte hin und her. Beide Teams verzeichneten durch Benjamin Diemer und Andree Englert Pfostenschüsse nach Freistößen. SG-Keeper Marcel Grieser hielt einen Neunmeter von Patrick Warmuth. Zuvor erzielte Benjamin Diemer für die Gastgeber das 1:0, ehe Andree Englert ausglich. Nico Büttner brachte Wülfershausen mit 2:1 in Führung, doch postwendend fiel der Ausgleich durch Nico Müller, der zu den besten Spielern des Turniers gehörte. 2:2 hieß es auch am Ende, so dass ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen musste und da parierte Marco Warmuth den entscheidenden Neunmeter von SG-Spieler Enrico Müller. Somit wurde Wülfershausen zum vierten Mal in Folge Turnierdritter. Der Coach der SG Frickenhausen/Mellrichstadt, Marcel Töpel, betrachtete dieses Turnier als Trainingseinheit. Man wollte als Veranstalter trotzdem gut abschneiden.  Das gelang auch.

Finale:

Ostheim – Hendungen-Sond. 5:2 Tore: 1:0 Andreas Mußmächer (2.), 2:0 Benjamin Schneider (8.), 3:0 Philipp Leutbecher (9.), 3:1 Michael Kürschner (14.), 4:1 Florian Fuchs (15.), 5:1 Lukas Hodermann (17.), 5:2 Kristen Hess (20.).

Die Ostheimer ließen im Finale nichts, aber auch rein gar nichts anbrennen. Nach einem schönen Pass erzielte Andreas Mußmächer die schnelle Führung. Aus spitzem Winkel traf Benjamin Schneider zum 2:0. Er donnerte den Ball ins lange Eck. aus kurzer Distanz erhöhte Philipp  Leutbecher noch vor der Pause auf 3:0. Gleich nach Wiederanpfiff scheiterte Julian Roos am Ostheimer Keeper Jörg Gunzenheimer. Dann war Letzterer aber machtlos. Einen Freistoß von Michael Kürschner landete in seinem Kasten. Nur noch 1:3. Doch postwendend das 4:1 nach einem Freistoß durch Florian Fuchs. Mit einem Heber überwand Lukas Hodermann den Hendunger Keeper Andreas Kraus, dessen Teamkollege Kristen Hess kurz vor dem Abpfiff noch mal für Ergebniskosmetik sorgte und das 2:5 markierte.

Der Ostheimer Trainer Matthias Petzold betonte zwar, dass das Turnier keinen großen Stellenwert habe, es diene aber der Vorbereitung und vielleicht bringe der Turniersieg einen Schub für die Rückrunde. Sein Trainerkollege aus Hendungen, Marco Hess, lobte den Teamgeist seiner Mannschaft. Schade war nur, dass Derbys bei diesem Turnier fehlten, da Teams vor allem aus Gründen einer etwaigen Verletzungsgefahr nicht mitwirkten. Turnierleiter Dieter Link nannte Ostheim einen würdigen Turniersieger. Er dankte den Teams. Jedes Jahr werde es schwieriger, Teilnehmer für dieses Turnier zu finden.

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